Bau:Gleisanlagen

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Die Gleise liegen auf einem 3 mm starken Trassenbrett und sind dort verleimt. An jedes Schienenstück werden von unten zwei Stromeinspeisungen angelötet, die Schienen werden teilweise zusätzlich mit Schienenverbindern verbunden. Bei sehr kurzen Gleisstücken, z.B. zwischen zwei Weichen, wird nur je eine Stromeinspeisung angelötet, dafür werden auf einer Anschlussseite die Schienenverbinder verlötet. In den Schienenverbindern stoßen die Schienen bewusst nicht direkt aneinander, sondern haben etwas Spiel, um Längenschwankungen beschädigungsfrei ausgleichen zu können. An den Modulenden sind die Schienen auf drei kupferkaschierte Epoxydharzschwellen festgelötet, um eine hohe mechanische Festigkeit zu erhalten.

Die Weichen werden mit Servos angetrieben, diese werden von einem ESU Switch Pilot Servo angesteuert, dieser wiederum über Taster auf der Modulaußenseite. Über die Switch Extension werden die Herzstücke der Weichen polarisiert.

English version will follow soon.

Weichenservo Weichenservo Weichenservo

Für die Servos gibt es verschiedene Einbaumöglichkeiten. Die Variante links ist einfach zu realisieren und nutzt einen großen Teil des Drehweges des Servos aus, was eine langsame Zungenbewegung ergibt. Allerdings bewegt sich dabei der Stelldraht relativ stark nach oben und unten, in die Stellschwelle muss daher ein Röhrchen eingeklebt werden, damit der Stelldraht nicht herausrutschen kann. Die mittlere Variante führt den Stelldraht in einem Messingröhrchen. Dies war erforderlich, weil der Servo weiter entfernt montiert werden musste, um nicht direkt hinter den Bohrungen für die Modulverbindungsschrauben zu liegen. Auch hier wird ein großer Teil des Drehweges des Servos genutzt. Bei der rechts gezeigten Variante handelt es sich um eine besonders einfache Montagevariante, allerdings wird dabei nur ein ziemlich kleiner Teil der Drehbewegung ausgenutzt.